
Darum geht’s
Das Leben bringt ständige Veränderungen mit sich, Kinder werden größer und kommen in eine Betreuungseinrichtung und später dann zur Schule. Ein großer und wichtiger Schritt – für das Kind, aber auch für die ganze Familie. Neue Abläufe werden erforderlich, Ängste und Unsicherheiten können auftreten. Dieser Schritt der Veränderung wird häufig auch als Übergang bezeichnet.
In diesem Beitrag wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, was ein „Übergang“ im Leben ist und wie man ihn positiv begleiten kann.
Neben grundsätzlichen Überlegungen zum Thema „Übergang“ erhältst Du ganz praktische Tipps, wie Du Dir selbst, Deiner Familie und Deinem Kind diese Phase so angenehm wie möglich gestalten kannst.
Gut zu wissen
Nicht immer bringt ein Übergang Probleme mit sich. Im Gegenteil: In vielen Fällen gelingen diese Veränderungen automatisch, weil Eltern intuitiv ihre Kinder positiv begleiten und unterstützen! Höre auf Deine innere Stimme und behalte Dich selbst und Dein Kind, seine Bedürfnisse und Signale gut im Blick, dann werdet Ihr die Übergänge des Lebens gut meistern können.
Übergang? Was ist das überhaupt?
Denke ich an einen Übergang, fällt mir ein…
Was heißt Übergang überhaupt?
Das Leben von Kindern und ihren Familien ist von Erfahrungen mit Veränderungen und Brüchen geprägt. Diese finden statt in der Familie

sh. hierzu auch: Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan
Ein Übergang
„Schon auf den ersten Übergang kommt es an“
Der Kita- oder Krippen-Eintritt oder die Betreuung durch eine Tagesmutter ist oft der erste Übergang in eine außerfamiliäre Einrichtung. Davon betroffen ist die ganze Familie, da dies Veränderungen für alle Beteiligten bedeutet.
Wenn mehrere Übergänge gleichzeitig bewältigt werden müssen, steigt das Risiko der Überforderung. Ein Beispiel: Beim Eintritt in die Krippe wird ein Geschwisterkind geboren.
Gelingt ein Übergang nicht, sind Probleme bei der Bewältigung nachfolgender Übergänge zu befürchten, positiv formuliert:
Funktioniert ein Übergang gut, profitiert das Kind davon bei allen weiteren Übergängen/Ablösungen.
Bei einem Übergang sind eine gute Kommunikation aller Beteiligten und das Einbeziehen des Kindes und aller Personen wichtig.
Mit den Worten des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan heißt das:
Die erfolgreiche Bewältigung von Übergängen ist als Prozess zu verstehen, der von allen am Übergang Beteiligten gemeinsam und ko-konstruktiv zu leisten ist.
Zum Mitdenken und Mitmachen
Will ich einen Fluss überqueren, braucht es bestimmte Voraussetzungen, damit dies gut gelingen kann. Auch andere Übergänge, beispielsweise der Start in die Kita oder ein Wiedereinstig in den Beruf, stellen uns als Familie vor Herausforderungen. Mit einer guten Vorbereitung und Begleitung kann jeder Übergang gut gelingen und bietet die Chance zur Weiterentwicklung und einen neuen Lebensabschnitt.
Und sonst noch
Andere Bausteine
Literatur
